Vermeidbare Komplikationen mit Kontaktlinsen.

Kontaktlinsen bieten eine klare Sicht, freie Bewegungsmöglichkeiten und Sie erhalten Ihr natürliches Aussehen. Doch wenn Kontaktlinsen nicht richtig passen, für die Auslegung zu lange getragen werden oder die Hygiene nicht eingehalten wird, kann es zu Problemen kommen.
Diese werden vom Kontaktlinsenträger in der Mehrheit nicht bemerkt. Deshalb ist eine regelmäßige Nachkontrolle besonders wichtig!

Hier finden Sie eine kleine Zusammenstellung von Komplikationen die bei oben beschriebenen Mängeln auftreten können.

Wichtig: Wir diagnostizieren keine Augenerkrankungen, sondern klären Sie hier nur auf, welche Komplikationen bei einem unsachgemäßen Umgang mit Kontaktlinsen entstehen können.

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      Limbale Injektionen

Limbale Injektionen (segmentiert):
Unter einen weichen Kontaktlinsen kommt es lokal zu einer Gefäßweitstellung. Hier sammelt sich Blut an, das durch einen Reiz ausgelöst wird. Mögliche Ursachen können eine schlecht sitzende Kontaktlinse oder ein Entzündungsherd sein.
  Bulbäre Injektionen

Bulbäre Injektionen:
Erweiterung der Blutgefäße der Bindehaut (konjunktivale I.) und oder der Lederhaut (ziliare I.) des Auges. Verursacht durch z.B. mechanische Reizung, allergischen Reaktionen, falsch angepasste Kontaktlinsen, trockene Augen oder allgemeine Entzündungen.
  
     

        
  Microzyste

Microzyste (können mehrfach auftreten):
Microzysten sind transparente Einschlüsse abgestorbenen Zellmaterials in der Hornhaut. Auslöser ist meist Sauerstoffmangel aufgrund zu langer Tragezeiten oder falsche Materialwahl der Kontaktlinsen.
 
  Vaskularisationen

Vaskularisationen:
Darunter versteht man am Auge eine irreversibile Gefäßneubildung. In die sonst klare Hornhaut wachsen aufgrund Sauerstoffmangels oder entzündlicher Prozesse Blutgefäße ein. Häufigster Grund ist ein zu lange andauerndes Kontaktlinsentragen oder falsche Kontaktlinsen.
 
   

     
  limbale Injektionen

Stippen:
Oberflächliche, reversible Hornhautdefekte. Die Ursachen können mechanisch, stoffwechselbedingt, toxisch, infektiös, trockenheits- oder allergisch bedingt sein. Im Bild oben wurden die Defekte mit einem Vitalfarbstoff (Fluoreszein) sichtbar gemacht.

  
 
 
  jellybumps

Jelly Bumps:
Dabei handelt es sich um Ablagerungen, die bei weichen Kontaktlinsen insbesondere mit hohem Wassergehalt auftreten. Die Zusammensetzung ist noch nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich sind sie eine Mischung aus Proteinen, Lipiden (Fette) Mucinen (Schleimstoffen) und Calcium. Da Jelly Bumps in die Kontaktlinse eindiffundieren, muss die Kontaktlinsen erneuert werden. Insbesondere da sie sekundär zu einer Infektion des Auges führen können.